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Ihr Bonus: Die Ausgleichsabgabe

Mitarbeiter bei der MetallverarbeitungPrivate und öffentliche Arbeitgeber, die im Jahresdurchschnitt monatlich mindestens 20 Mitarbeiter beschäftigen, sind verpflichtet, wenigstens fünf Prozent ihrer Arbeitsplatze mit schwerbehinderten Arbeitnehmern zu besetzen. Für jeden unbesetzten Pflichtarbeitsplatz müssen sie eine Ausgleichsabgabe entrichten.

Die Höhe der Ausgleichsabgabe beträgt je Monat und unbesetztem Pflichtplatz:

Erleichterungen für kleinere Betriebe und Dienststellen

Anrechnung von Auftragen an Workstation für behinderte Menschen

Arbeitgeber können ihre Zahlungspflicht ganz oder teilweise auch dadurch erfüllen, dass sie anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen Aufträge erteilen. An der zu zahlenden Ausgleichsabgabe können 50 Prozent der im Rechnungsbetrag enthaltenen Arbeitsleistung derWerkstatt abgesetzt werden.

Rechenbeispiel:

Rechnungsbetrag

2.500 Euro

Materialanteil

  -500 Euro

Arbeitsleistung

2.000 Euro

50% der Arbeitsleistung = 1.000 Euro Anrechnungsbetrag

Die Verpflichtung zur Zahlung

… einer Ausgleichsabgabe gilt sowohl für die privaten Arbeitgeber als auch für die Arbeitgeber der öffentlichen Hand.

Veranlagung und Anzeigeverfahren

Die Berechnung der Ausgleichsabgabe erfolgt im Wege der Selbstveranlagung durch die Arbeitgeber mittels des offiziellen elektronischen Anzeigeverfahrens ELAN oder der von der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung gestellten Vordrucke Vordrucke aus Personalsoftwareprogrammen sind unzulässig). Die Anzeige muss von allen beschäftigungspflichtigen Arbeitgebern abgegeben werden - eine ausdrückliche Aufforderung von der Agentur für Arbeit erfolgt nicht.

Mehr zur Ausgleichsabgabe ...

Download von „REHADAT-Elan” einer Software, die Arbeitgeber bei der Berechnung der Ausgleichsabgabe und der Erstellung der Anzeige nach § 80  Abs. 2  SGB IX unterstützt …

  

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